Ein lang ersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen. Unsere Reise ist hoch in den Norden nach Schweden gegangen. Auf dem Weg dorthin habe ich endlich auch Deva besuchen können, die dort den Himmel auf Erden hat. Sie lebt mit ihrem Frauchen mitten in der Natur an einem großen See auf einem großen Hof. So war es ein kleines Familientreffen mit ihren Eltern Lia und Nilsson sowie Schwester Doreen.
Schweden ist noch schöner als ich es mir vorgestellt hatte. Atemberaubende Natur, sehr sehr gastfreundliche Menschen, die ihr Land lieben und auch so mit der Natur umgehen. Hervorragende Wanderwege und überall auch auf den Parkplätzen absolute Sauberkeit. Hier kann man eine magische Natur mit verzaubernden Wäldern und Tausenden von Seen und murmelnden Wasserläufen erleben. Rentiere waren überall zugegen und sie liefen auch ganz vertraut an den Straßen herum. Erstmals habe ich live und in Farbe mehrfach Nordlichter sehen können. Unglaublich schön das Lichtspiel zu erleben.
Das Jagen hat sich, zumindest dort wo wir waren, als schwierig herausgestellt. Im Wald zu jagen waren wir nicht wirklich gewohnt, aber meine Hunde haben hervorragend Kontakt gehalten und toll gearbeitet. Das wenige Wild war jedoch sehr elektrisch, d.h. bevor man zu seinem vorstehenden Hund gekommen ist, war es schon abgestrichen. Den einheimischen Hunden ist es genauso ergangen. So waren wir in bester Gesellschaft. Wie ich erfahren habe, wird dort wird in der Regel auf aufgebaumte, durch den Hund verbellte Raufußhühner gejagt und nicht so wie ich es gewohnt bin. Es war aber eine absolute großartige Erfahrung und die Hunde hatten glänzende Augen. Das nächste Mal, was es mit Sicherheit geben wird, werde ich mir eine andere Region für die Jagd aussuchen müssen. Aber wie sagt man so schön? Probieren geht über studieren.
Drei Wochen waren wir unterwegs und haben jeden Tag genossen.
