Irish setter

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Lia

meine Powermaus

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2017 12 4Ein langersehnter Wunsch ins Heimatland meiner Hunde zu fahren ist nun endlich realisiert.
Der Internationale Irish Setter Club hatte das European Championship on Snipes ausgeschrieben und dies war der Anlaß die Reise in das Mutterland meiner Hunde zu planen und in Angriff zu nehmen. Wir, d.h. Gabriele Wenzel, Ralf Günther und ich setzten uns bereits schon im Sommer zusammen um die Anreise zu planen. Ein langer Trip stand uns bevor, denn von Haus zu Haus gehen 2 Tage ins Land. Zunächst 1200 km bis zur Fähre und dann 17 Stunden Schiffsreise. Lia vom Kapellenpfad und Vilslev Nilsson waren mit von der Partie.




Vor der Abfahrt der Fähre habe ich meine Mannschaft am Strand zunächst ordentlich ausgepowert. So war ich beruhigt, dass die Beiden für die lange Fahrt gut vorbereitet waren.

  • Irish-Power
  • Lia-und-Nilsson
  • Mannschaftsbild
  • Strand


Die See war ruhig und die lange Fahrt war kein Problem für Mensch und Hund. Die Boxen auf der Fähre waren so groß, daß sich Lia und Nilsson eine Box teilen und kuscheln konnten. Zu festgelegten Zeiten konnten wir während der Fahrt zu unseren Hunden schauen und auf der Rampe spazieren gehen. Es ist erstaunlich wie schnell sich meine beiden an die ungewohnte Umgebung und an die merkwürdige Gassirunde gewöhnt haben. Alle meine vorherigen Sorgen die ich mir gemacht habe, waren vollkommen unbegründet. Auf der Fähre waren neben den Kabinen auf mehreren Ebenen auch mehrere Restaurants, eine Bar und natürlich auch ein Shop. So ist die Zeit wie im Fluge vergangen und ruck zuck waren wir in Irland.

  • An-Deck
  • Autodeck
  • Boxenraum
  • Unser-Schiff


Irland erwartete uns mit bestem Wetter. Wenn man schon so weit fährt, hatten wir natürlich auch Zeit eingeplant das Land kennenzulernen. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Irland ist einfach fantastisch. Das Land ist atemberaubend schön und die Leute unheimlich nett und hilfsbereit. Das Wetter wird hauptsächlich vom warmen Golfstrom beeinflusst und sorgt für ein mediterran-ausgeglichenes Klima. Nicht umsonst wird Irland als grüne Insel bezeichnet. Mehrfach haben wir sogar große Palmen gesehen. Okay, es regnet in Irland häufiger als bei uns, aber selten lange und heftig. So hatten wir immer Glück und sind nicht einmal nass geworden. Unsere Tour führte uns über Cashel in den Südwesten nach Bantry, über die Halbinsel Beara und von dort aus Richtung Norden zu den Cliffs von Moher. Von dort aus ging es nach Athlone, wo das Championat stattfand. Hier nun ein paar Eindrücke dieser grandiosen Insel.

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Dem Championat vorgeschaltet war ein Open Stake der Gaelic Gundog League. Bei dieser Prüfung, die wir nur als Zuschauer verfolgten, konnten wir uns schon mal einen ersten Eindruck über die Leistung der Hunde verschaffen. Im großen Konvoi, ging es nach Erledigung aller Formalitäten in die Reviere. Wie es auch in Dänemark üblich ist, geht die gesamte Gruppe mit allen Hunden gemeinsam los. Die Hochmoore stellen eine große Herausforderung für Hunde, Führer und Richter dar. Jeder Schritt mußte genau und gut überlegt sein. Ich bekam direkt eine Einweisung auf welche Pflanzen man nicht treten durfte. Man hatte das Gefühl auf einem Wasserbett zu laufen. Das Moor war zudem mit Gräben durchzogen, die man sehr oft erst spät oder zu spät entdeckt hatte. Trotz aller Vorsicht passierte es doch einigen Personen bis zur Hüfte kurzfristig zu verschwinden. Selbst Irländer gingen buchstäblich baden. Den Hunden machte das Gelände nicht sehr viel aus. Es war absolut beeindruckend in welch hohem Tempo und mit welcher Planmäßigkeit die jeweiligen Paare die Flächen abgesucht haben. Gesucht wurden Bekassinen, die in dieser Region auch reichlich vorhanden waren. In den Gängen hatte ein Hund somit mehrfach Gelegenheit vorzustehen. Beeindruckende Bilder von hochveranlagten Hunden, die mit tollen Manieren das schnell ablaufende Wild festgemacht haben. Gerichtet wurde nicht nach dem Reglement der FCI, somit hatte ein Hund der auch mal ein Fehler gemacht hat, durchaus die Chance in den zweiten Aufruf zu kommen. Bei derartig viel Wild eine durchaus faire Angelegenheit. Im letzten Gang waren dann somit nur noch die Hunde, die im Anschluß an die Prüfung, auch einen der tollen Pokale und Ehrenpreise in Empfang nehmen durften.

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Am zweiten Tag des großen Events konnten die ausländischen Teilnehmer an einem Training teilnehmen, damit sich die Hunde an die Gegebenheiten und an das Wild  gewöhnen. Wir trafen uns in dem Suchenlokal vom Vortag und wurden von den Gamekeepern in mehrere Gruppen aufgeteilt. Lia und Nilsson machten ihre Sache großartig und ich war mit beiden höchst zufrieden. Ich war positiv überrascht wie beide mit dem Gelände klar gekommen sind. Sie suchten die Flächen ab, als ob sie nie woanders gelaufen sind. Sie bringen natürlich auch nicht sehr viel Gewicht mit und konnten somit die Unebenheiten gut ausgleichen. Durch die Prüfungen in Dänemark waren beide ja schon gewohnt das ganze Geschehen zu beobachten, den ganzen Tag hinterher zu laufen und waren erstaunlich relaxt. Beide konnten bei ihren Suchen tolle Punkte an dem für sie unbekanntem Wild zeigen. In der Mittagspause wurden wir ganz hervorragend mit leckeren Sachen verwöhnt. So waren wir insgesamt guter Dinge für die kommenden Tage.

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An dem Tag vor dem Championat fand noch ein Breed Stake statt. An dieser Prüfung hatte ich auch meine Lia im Couple und Nilsson im Solo gemeldet. Lia konnte sich hierbei mit einem Trés Bon platzieren und Nilsson ist leider ausgeschieden. Nach einem tollen Punkt ist er im Verlauf des Ganges nochmal ungünstig an Wild gekommen und das bedeutete das Eliminé.
Das eigentliche Championat fand an zwei Tagen statt. Nach der Vorstellung der Nationen ging es in mehreren Gruppen ins Moor, was in der Gegend rund um Athlone schier unendlich zu sein schien. Es waren Teams aus Frankreich, Großbritanien, Isle of Man und natürlich aus Irland am Start. Ich war aus Deutschland die Einzige. Das Wetter war am  ersten Tag nicht wirklich schön und für die Hunde durch den starken Wind nicht einfach. In jedem Gang waren viele Bekassinen und führte dazu, daß natürlich auch Fehler gemacht wurden. Es ist wirklich erstaunlich, wie systematisch die Hunde in ihren Gängen liefen. Es war eine Augenweide die Gänge zu beobachten. Weit, schnell aber nie zu tief.

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Folgende Ergebnisse konnten an beiden Tagen erreicht werden:

Brace 1 :
1st Excellent – Mr. Pat Reape’s Ballinahemmy Mike
2nd Excellent – Mme. Sophie Iuchs’s Gala de Val des Mordorées

Brace 2 :
1st Excellent CACT/CACIT – Mr. Ray O’Dwyer’s Sheantullagh Boss
2nd Excellent RCACT – Mr. Aidan Dunne’s Blackstairs Behenny
3rd Excellent – Mr. Aidan Dunne’s Maodhog Ciotog

Solo 1 :
1st Excellent CACT – Mr. Ray O’Dwyer’s Sheantullagh Uno
2nd Excellent RCACT – Mr. Tom Dunne’s Brackbawn Fiach
3rd Excellent – Fr. Seamus O’Neill’s Gleannseain Hen Harrier

IRISH RED SETTER EUROPEAN SNIPE CHAMPIONSHIP 09/11/2017

Brace 1 :
1st Excellent – Mme. Sophie Iuchs’s Gala de Val des Mordorées
2nd Excellent – M. Bruno Fasoli’s Diablo de Val de Loue
3rd Excellent – Mr. Pat Reape’s Ballinahemmy Mike

Brace 2 :
1st Excellent CAC/CACIT – Mr. Ray O’Dwyer’s Sheantullagh Boss
2nd Excellent RCAC / RCACIT – Mme. Myriam Byn’s Isles of Jura du Pied du Mont
3rd Excellent – Mr. Aidan Dunne’s Blackstairs Behenny

Solo 1 :
1st V. Good – Fr. Seamus O’Neill’s Malstabodarna Balder
2nd V. Good – Ms. Donna Clark’s Bownard Lingo

Champion: Sheantullagh Boss, Ray O´Dwyer
Vize Champion: Blackstairs Behenny, Aidan Dunne


Während unserer weiteren Sightseeingtour hatten wir zufällig auch Gelegenheit ein Greyhoundrennen zu beobachten. Die Stimmung dort war einzigartig. Jedes Rennen wurde von dem Irish Hunter begleitet und eigens dafür gezüchtete und trainierte Hasen waren die Tempomacher für die Hunde.

  • Am-Start
  • Begleitung
  • Hase-voraus
  • Irish-Hunter
  • Ohne-Worte
  • Rot-hat-gewonnen
  • Speed
  • Teilnehmer


Wie schon eingangs erwähnt. Irland ist einfach großartig und ich bin sicher, ich komme wieder.